Tasteninstrumente

Die Tasteninstrumente

Das Klavier

Unter allen Musikinstrumenten ist das Klavier heute eines der beliebtesten Instrumente. Seine universellen Einsatzmöglichkeiten in Haus, Schule und musikalischer Ausbildung sowie das wachsende Bedürfnis, gute Klaviermusik zu hören und auch selbst zu spielen, haben diesem Instrument zu seiner Popularität verholfen. 88 Tasten laden dazu ein, die verschiedensten Musikstile zu Gehör zu bringen: von der Bach-Fuge bis zum Boogie-Woogie.
Das Klavierspielen kann man in jedem Alter beginnen: direkt nach der Elementarstufe, im Jugendalter oder als Erwachsener. Ob allein oder als Partner in der Kammermusik - die Bandbreite des Instrumentes ist enorm.
Neben den traditionellen Klavieren und Flügeln besitzt die Musikschule Rheine mehrere Partnerklaviere der Firma Schimmel. Diese Instrumente eignen sich besonders gut für den Zweier-Gruppenunterricht. Das Lernen in der Gruppe fördert zum einen den Spielspaß und stärkt die sozialen Kontakte untereinander.

Pop-Piano

Das Fach Pop-Piano stellt eine Alternative zum klassischen Klavierunterricht dar. Es richtet sich an Schüler und Schülerinnen, deren Interesse nicht in der klassischen Literatur, sondern der Pop-, Rock- oder Jazzmusik liegt.
Im Vordergrund steht z. B. das Erarbeiten von eigenen Arrangements, Entwickeln von Solointerpretationen oder das Vorbereituen auf den Einsatz in einer Band.
Der größte Unterschied zum klassischen Klavierspielen ist sicher das "freie Spielen", das Musizieren ohne Noten. Nicht immer werden Stücke nach vorgegebenen Notentexten erlernt, stattdessen erarbeitet sich der Schüler unter Hilfestellung der Lehrkraft anhand von sogenannten Leadsheets seine ganz persönliche Version eines Stückes.
Als Voraussetzung sollte der Schüler über erweiterte Grundkenntnisse im Fach Klavier oder Keyboard (d. h. ca. 4 Jahre) verfügen

Das Keyboard

Wenn man ein Tasteninstrument erlernen möchte, dass in der Popmusik eine wichtige Rolle spielt, so ist man schnell beim Keyboard angelangt. Alle Stilrichtungen aktueller Musik sind auf diesem Instrument realisierbar. Das Keyboard bietet die technischen Voraussetzungen, um gleichzeitig Rhytmus, Melodie und Begleitung erklingen zu lassen. Darum wird das Keyboard auch oft als die "One-Man-Band" beschrieben.
Die Geschichte dieses beliebten Instrumentes fing jedoch anders an. Ende der 60er Jahre entwickelte Bob Moog den ersten Synthesizer. Mit ihm boten sich den Musikern völlig neue Möglichkeiten. Noch nie gehörte Klänge, sphärische Sounds und Effekte bereicherten die Musik in den frühen 70er Jahren. In den Achtziger-Jahren beruhte ein Großteil der Popmusik auf den klanglichen Möglichkeiten der elektronischen Tasteninstrumente.
Heute ist das Keyboard und der Synthesizer ein fester Bestandteil fast jeder Band und steht gleichberechtigt neben Schlagzeug, Gitarre und Bass. Doch auch als Soloinstrument ist das Keyboard nach wie vor eine gute Wahl.
Das Keyboard eignet sich für alle Altersklassen. Die Musikschule Rheine bietet speziellen Unterricht für Kinder und Jugendliche, Erwachsene und Senioren. Weil das Keyboard sich hervorragend zum Ensemblespielen eigent, ist ein Gruppenunterricht sehr sinnvoll. Die Musikschule verfügt hierfür über ein modernes Instrumentarium in freundlich eingerichteten Räumen. Neben dem Erlernn der musikalischen Grundlagen steht die Bedienung des Insrumentes im Blickpunkt des Unterrichts. Zu jedem Song gehört der passende Rhytmus und die richte Soundeinstellung. Musik wird "ganzheitlich" erfahrbar.

Die Pfeifenorgel

Die Pfeifenorgel wird zu Recht als die "Königin der Instrumente" bezeichnet. Sie verfügt über eine schier unbegrenzte Klangvielfalt und kann von zartestem Piano bis hin zum brausenden Fortissimo alle Schattierungen des musikalischen Ausdrucks hervorbringen. Wenn wir die Pfeifenorgel auch hauptsächlich als Instrument zur Begleitung der Liturgie kennen, so ist sie auch ein hervorragender und unter Komponisten beliebter Klangkörper für konzertante Werke.
Wie kein anderes Instrument verlangt die Orgel vollen Körpereinsatz von seinem Spieler: mit den Händen werden die Tasten gespielt, mit den Füßen die Pedale.
Der Unterricht findet auf der elektronischen Kirchenorgel der Musikschule statt. Als Voraussetzung sollte der Schüler etwa drei Jahre Klavier, Keyboard oder E-Orgel gespielt haben.

Die E-Orgel

Der Urtyp der Orgel ist sicher die Pfeifenorgel, wie man sie als "Königin der Instrumente" als Kirchen kennt. Ihre schier unerschöpfliche Klangvielfalt machte sie zum Ende des 19. Jahrhunderts zum idealen Begleitinstrument in den aufkommenden Film-Theatern. Ausgerüstet mit vielen Effekten und Instrument-Imitationen sorgte der Organist für die musikalische Untermalung der Stummfilme.
Später entwickelte sich hieraus die elektronische Orgel. Auch sie war ursprünglich für den Einsatz im Gottesdienst gedacht. Namen wir Hammond oder Lowrey stehen noch heute als Synonym für eine ganze Gattung von Instrumenten.
Nach dem es in den 70iger Jahren einen wahren E-Orgel Boom gab, ist dieses anspruchsvolle Instrument heute ein wenig in Vergessenheit geraten. Trotzdem bietet die Musikschule Rheine qualifizierten Unterricht anhand von aktueller Literatur auf diesem vielseitigen und hoch interessanten Tasteninstrument.
Der Unterricht an der E-Orgel schult besonders die Koordination von Armen und Beinen, denn der Organist spielt nicht nur mit beiden Händen auf den zwei Manualen, sondern auch - mindestens- einem Fuß auf dem Pedal. Wie beim Keyboard geht es auch bei der Orgel oftmals darum, ein komplexes Arrangement eines Stückes solistisch darbieten zu können.

Musikschule der Stadt Rheine

Neuenkirchener Str. 22, 48431 Rheine
Tel: 05971/939-124
Fax: 05971/939-131 
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und 14:00 bis 17:00 Uhr
Freitag von 08:30 bis 12:00 Uhr